Seeforelle (Salmo trutta lacustris L.)

Lebensweise
Die älteren Fische (Grundforellen) halten sich häufig in grösseren Tiefen (bis 70 m) auf, während die jüngeren (Schwebeforellen) in den oberen Wasserschichten, oft in Ufernähe, anzutreffen sind. Jungtiere ernähren sich mehrheitlich von Kleintieren (Anflug, Bodentiere und Plankton), Erwachsene auch von Fischen. Laichzeit ist November und Dezember; die Laichwanderung setzt aber bereits ab anfangs September ein. Die Tiere sind ausgesprochen schnellwüchsig und erreichen oft nach 3 bis 4 Jahren bereits Gewichte bis 3 kg. Das Ablaichen erfolgt in der kiesigen Sohle der Zuflüsse. Eizahl 1000 - 2000 je kg Körpergewicht der Weibchen. Eigrösse 5 - 5,5 mm Durchmesser. Die Jungfische verbleiben die ersten 1-3 Jahre in ihrem Geburtsfluss bis sie den Eltern in den See zurück folgen. Geschlechtsreife bei den Männchen z.T. im 3., durchgehend im 4., bei den Weibchen mehrheitlich im 4. oder 5. Jahr.
Die Seeforellenbestände sind vielerorts stark zurückgegangen und die Art gilt als stark gefährdet.