Seesaiblings (Salvelinus alpinus L.)

Lebensweise
Die Seesaiblingsbestände weisen einen besonders grossen Formenreichtum auf ("Normalsaiblinge", "Wildfangsaiblinge" und die kleinwüchsigen "Schwarzreuter"). Dabei können nicht nur von Gewässer zu Gewässer, sondern sogar im selben See grosse Unterschiede in der Nahrung, im Wachstum, in den Laichplätzen und -zeiten bestehen. Hauptlaichzeit meist September bis Januar. Das Ablaichen findet in 20 - 80 m Tiefe auf Kiesgrund statt. Häufig befinden sich die Laichplätze auch vor Bach- und Flussdeltas. Erstnahrung der nach 60 - 80 Tagen (380 Tagesgrade) schlüpfenden Jungfische ist Zooplankton. Später erstreckt sich das Nahrungsspektrum von Wasserwirbellosen (Bodennahrung) über Zooplankton bis hin zu kleinen Beutefischchen.