Zanders (Sander lucioperca L.)

Lebensweise
Der Zander ist typischer Raubfisch der Freiwasserzone. Er gilt eher als lichtscheu, da er sich tagsüber bei klarem Wasser häufig in grösserer Tiefe aufhält und erst in der Dämmerung und nachts heraufsteigt, um auf Jagd zu gehen.
Hauptlaichzeit meist April bis Juni. Beim Ablaichen legt das Weibchen Eischnüre in geringer Tiefe auf Wurzeln und versunkenes Astwerk in sog. "Zandernester" ab (zur Förderung werden wie für die Eglis kleine Rottannen an potentiellen Laichplätzen versenkt); Eizahl 150 - 200'000 Eier pro kg Körpergewicht der Weibchen; Eidurchmesser 1-1.5 mm. Das Männchen bewacht das Gelege bis zum Schlüpfen der Larven. Brutdauer ca. 1 Woche (110 Tagesgrade). Die Erstnahrung besteht aus kleinen Planktontieren, später auch aus Insektenlarven. Grössere Zander ernähren sich praktisch ausschliesslich von Fischen, wobei auch Artgenossen nicht verschmäht werden.